Über mich

Fotografie ist für mich...


...ein wundervoller Ruhepool -
eine Pause im oft hektischen Alltag.


...ein perfekter Augenurlaub.


...ein Moment des manchmal notwendigen
Stillstands und Innehaltens.


...die Konzentration auf das Wesentliche des kleinen

Augenblicks, das man sonst viel zu oft übersieht.


...ein Blick in die eigene Seele, das Fremde darin
und ein Sichtbarmachen des Unsichtbaren.


...Poesie und Varianz des Augenblicks,
die jedes Betrachten des Bildes mit sich bringt.

Guckstdu

Julia Tewocht - Fotografie und Guckerei

Wie konnte es dazu nur kommen?


Wie Du schon weißt, bin ich Julia. Zu mir kam es ganz einfach so, wie es zu allen anderen Menschen auch kam... Du weißt ja, wie es funktioniert.


Geboren wurde ich an einem verregneten Karfreitag 1970 im Märkischen Kreis. Wahrscheinlich erklärt das mein großes Faible für die Schwarzweißfotografie.


Zur Guckerei kam es, weil mich das Ungewöhnliche im Gewöhnlichen schon immer fasziniert hat. Der Blick auf die Dinge, die flüchtig nicht sichtbar sind, ist mir wichtig.


Immer wieder habe ich mich schaffend mit verschiedenen Formen von Kunst auseinandergesetzt, um darzustellen was mich bewegt. Neben der Schriftstellerei ist es heute die Fotografie, die mir genügend Spielraum bietet, meinen Ideen, meiner Kreativität und verrückten Vorstellungen freien Lauf zu lassen.


Das Hingucken ist dabei ausschlaggebend. Die Augen gestalten das Foto. Eine Kamera übersetzt es in Pixel.



Mein Equipment:


Ein paar blassblaue Gucker,

ein großes Herz,

ein wenig Kreativität

und ein gut funktionierender (Un)verstand.


...ach ja, natürlich besitze ich auch zwei Kameras,

Objektive, einen Blitz, ein Stativ und ein paar Leuchten.


Mein Weg zur Fotografie:


War erst unsichtbar, dann ziemlich holprig und inzwischen recht angenehm.


Vor ein paar Jahren drückte mir ein Freund kurzum seine Kamera in die Hand und sagte: "Los, mach mal!" Noch nie hatte ich eine "richtige" Kamera in den Händen und war froh, dass ich den Auslöser fand... Er betrachtete die Bilder und sagte nur "Ok, Du brauchst eine eigene." Die bekam ich wenig später. Eine alte Spiegelreflexkamera.

Blende? Verschlusszeit? Iso?... Ich war zu tiefst verwirrt und wollte doch nur fotografieren. Ich sah Motive über Motive und löste aus. Die Ausbeute auf der Speicherkarte war unterirdisch. Verwackelt, überbelichtet, unterbelichtet.


Dennoch war ich fasziniert davon, hinter der Kamera verschwinden zu können, nur zu gucken, den Kopf leer und den Blick voll.


Ich machte jeden nur denkbaren Fehler so oft, bis ich daraus gelernt hatte und die wichtigsten Einstellungen und Handgriffe zur Routine wurden.  Autodidaktik.


Nach Verzweilung, Selbstzweifeln, Überwindung von Technikphobien und vielen lieben Bitten von vielen lieben Menschen, einfach weiter zu machen, fotografiere ich heute leidenschaftlich gern.


Meine Bilder gefallen heute auch anderen Augen, die sie gerne betrachten und mit neuen Gedanken bestücken. Darüber freue ich mich sehr und bin dankbar!


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